Shoppingtime

Und wieder sitzen wir im Zug. Nach einer kurzen Nahtoderfahrung meinerseits aufgrund des scharfen Essens erreichen wir Bandung, die Stadt die uns von allen Einheimischen ans Herz gelegt wurde. Der Anblick, der sich uns bietet: Dunkelheit und leichter Regen, der sich am Abend zu einem Wolkenbruch verstärkt. Am Morgen werden wir gegen 7 Uhr geweckt, da wir vermuten, dass jemand die Fliesen in unserem Bad von der Wand schlägt. Nach einer kurzen Kontrolle stellen wir fest: es ist das Bad nebenan, das lautstark renoviert wird. Das bedeutet für uns: erneut umziehen. Diesmal in ein wunderbares, ruhiges Hotel.
Im Anschluss stürzen wir uns direkt in die Hauptaufgabe der nächsten Tage: Shopping. Die zahlreichen Outlets (Dank der hiesigen Textilfabriken) lassen nicht nur mein sondern auch Flos Herz höher schlagen, denn er entwickelt sich zu einem regelrechten Offline-Schnäppchenjäger! Nach zwei Tagen und vielen tausend ausgegebenen Rupiah, beschließen wir am letzten Tag noch ein wenig Kultur auf die Tagesordnung zu setzen und machen uns auf zum „Floating Market“ nach Lembang. Was nach einem typisch indonesischen Umschlagpunkt für Waren jeglicher Art klingt, entpuppt sich als Touristenattraktion für einheimische Wochenendurlauber mit Streichelzoo und Schwimmbad. Zwar wurden ein paar Essensstände auf Boote an einem Steg verlagert, aber das Ganze hat nichts mit dem zu tun, was wir erwarteten. Mein Highlight war daher das Koikarpfenfüttern 😉
Die allgegenwärtigen Wolken in Bandung lassen unsere Urlaubsbräune leider langsam schwinden, weswegen wir nun die Reise ins Inselparadies Kepulauan Seribu (Thousand Islands) antreten.

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